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Eröffnung Museum Lützen 1632

17. Oktober 2024

Das neue "Museum Lützen 1632" erweitert seit 31. Oktober 2024 die Gustav-Adolf-Gedenkstätte rund um den Gustav-Adolf-Stein, der seit 1632 an denjenigen Ort erinnert, an dem der schwedische König zu Tode kam. Das Areal besteht weiterhin aus dem Schinkel-Baldachin von 1837, der Wahlman-Kapelle von 1907 und den beiden Dalarna-Blockhäusern von 1932 und 1982.

Das neue Museum wurde durch Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, der Öffentlichkeit übergeben. Es widmet sich dem im Rahmen moderner Schlachtfeldarchäologie 2011 gefundenen Massengrab nördlich der Landstraße Lützen-Leipzig als der ehemaligen Handelsstraße "Via Regia".

47 Tote in einem Massengrab - das sind die einzigen Opfer, die bisher von einer der bekanntesten und verlustreichsten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges gefunden werden konnten. Sie gehören zu den rund 9 000 Gefallenen, die 1632 nahe Lützen bei Leipzig ihr Leben ließen - wie auch der schwedische König Gustav II. Adolf, die Lichtgestalt des Protestantismus. Als tonnenschwerer Erdblock geborgen und von einem Spezialistenteam erforscht, steht das Grab nun dauerhaft als ausdrucksstarkes Antikriegsmonument im Zentrum der Ausstellung des Neubaus „MUSEUM LÜTZEN 1632“.

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